TER und Tracking Difference im Alltag
Die Gesamtkostenquote allein erzählt selten die ganze Geschichte. Wer ETFs vergleicht, braucht beides: ausgewiesene Kosten und tatsächliche Abbildungsqualität.
Die TER (Total Expense Ratio) fasst laufende Fondskosten in einer Prozentangabe zusammen. Sie ist nützlich, weil sie vergleichbar und in Produktinformationen leicht auffindbar ist. Sie sagt jedoch wenig darüber, wie nah der ETF dem Index in der Praxis folgt.
Tracking Difference als Gegenprobe
Die Tracking Difference misst die Abweichung der ETF-Rendite von der Indexrendite über einen Zeitraum. Ein günstiger ETF mit schwacher Abbildung kann teurer wirken als ein leicht höher bepreister Fonds mit stabilerem Tracking. In unseren Vergleichsberichten stehen beide Größen nebeneinander.
Was KI damit macht
Automatisierte Filter können Mindestanforderungen an TER und historische Tracking Difference setzen. Die Interpretation — etwa bei kurzen Historien oder Indexumstellungen — bleibt Aufgabe der Beratung. Rohdaten ohne Kontext erzeugen sonst falsche Sicherheit.